Mit einer aktuellen Version …

… von WordPress und einem Standardlayout in dessen Typo ich mich verliebt habe, geht es hier vielleicht endlich mal weiter.
Allerdings überwiegend mit einem “Mädchenthema”, meinem neuen Hobby: Das Nähen :D

Mediengestalter.

Um 12.45 Uhr saßen wir gemeinsam vor der, uns schon von der Zwischenprüfung bekannten, weißen Doppeltür und schreckten jedesmal hoch, wenn diese sich öffnete. “Nur noch 5 Minuten, der Papierkram zieht sich hin”. Dann war es soweit. Um 13 Uhr des gestrigen Tages wurden wir offiziell Mediengestalter.

Und was fällt einem jetzt dazu ein? Vor allem: Endlich fertig mit den Prüfungen!
Und in meinem Fall anschließend: Endlich keine Schule mehr, die mir die letzten Kräfte raubt. Aber die Klasse werde ich unglaublich vermissen, denn so viele wundervolle Leute auf einem Haufen habe ich selten kennengelernt.
Morgen wird gemeinsam gegrillt, am 23. Juli haben wir unser Gautschfest und dann gehen die meisten ihrer Wege.
Neue Firma, neue Kollegen, neue Jobs, mehr Geld.

Ich werde übernommen und habe mir vorgenommen, Ende des Jahres auszuziehen.
Und eine Nähmaschine muss auch her, denn ich glaube, ich habe mich ins Nähen verliebt. Selbstgemachte Kleidungsstück folgen, aber erstmal will ich es, irgendwie und irgendwann, schaffen, mal wieder ein eigenes Layout hochzuladen.

Prokrastination

Am 17. Mai habe ich meine theoretische Abschlussprüfung und ganz wie es sich gehört tue ich ALLES! Nur nicht lernen. Bzw. lerne ich viel weniger, als ich es mir vorgenommen habe.
Und natürlich fallen mir lauter Dinge ein, die ich jetzt gerade Mal eben machen könnte, dazu gehört nun auch mal wieder das Bloggen.
Weil ich aber bin wie ich bin, gefällt mir mein altes Layout nicht mehr und eigentlich müsste ein neues her. Das jetzt aber zu programmieren ist mir irgendwie doch zuviel des Nicht-Lernens und deswegen muss mal wieder ein schlichtes Standardtheme her. So kann ich wenigstens schreiben ohne das sich mir sofort die Nackenhaare sträuben.
Und sonst so?

Los Pikachu!

Ganz von Marcels Eintrag inspiriert bin nun auch ich im Gameboy- und Pokemonfieber!
Nachdem ich Linda eine Woche lang tierisch auf die Nerven ging, habe ich ihr das alte, graue Stück Technik + ein paar Spiele abgekauft. Nun darf ich mich also stolz als Poké-Trainer bezeichnen und werde sie mir alle schnappen, YEAH! <3
Ähm … ja. Soweit dazu. Seid gestern vergrabe ich mich also nach der Arbeit überwiegend in meinem Zimmer und lasse mich von Käfern und anderem Getier kratzen, tackeln und was weiß ich noch. Zwischendurch springe ich dann in Super Mario World von Klötzchen und Klötchen und hüpfe den Pixeln aufm dem Kopf rum.

Achja: Ich bin jetzt rothaarig. Nur, falls es euch noch nicht aufgefallen ist.

Jaderot und mehr

So wie Mark, habe auch ich mal wieder eine längere Pause was das Bloggen angeht eingelegt.

Grund dafür war hauptsächlich die Berufsschule und der daraus resultierende Zeitmangel. Die Schulblöcke sind für mich bekanntermaßen sowieso immer ziemlich stressig, doch dieser wird glaube für immer auf Platz 1 bleiben.

Von den normalen Unannehmlichkeiten wie der Fahrerei und den schrecklichen Zeiten zu denen ich aufstehen muss und wieder nach Hause komme mal abgesehen stand diesen Schulblock das heißegeliebte “Kluthkeprojekt” auf dem Stundenplan.
Kluthkeprojekt deshalb, weil es in Zusammenarbeit zwischen der Schule und einem gewissen Herrn Kluthke entsteht, der im Prüfungsausschuss sitzt und Chef einer der größten Werbeagenturen in Hagen ist.
Wärend des Projektes wird die Klasse in Gruppen aufgeteilt (jeweils 6 Leute) und diese müssen als Erstes eine Agentur mit entsprechender Geschäftsausstattung gründen, später dann einen fiktiven Kundenauftrag (der von Herrn Kluthke gestellt wird) beareiten. Hört sich toll an?! Sollte man meinen, ja. Aber von der Schwierigkeit, das 6 angehende Mediengestalter zusammen Gestaltungsentscheidungen treffen sollen mal abgesehen, gab es insgesam nur 2 Woche Zeit, um das Ganze umzusetzten. Und ich meine für wirklich ALLES! Von Mittwoch bis Mittwoch hatten wir Zeit, um unsere Agentur zu gründen. Name, Logo, Geschäftsausstattung. Nach etwas längerem Hin und Her entschieden wir uns dafür, unsere Agentur “Jaderot” zu nennen und wir alle waren überaus zufrieden mit uns. Manche Gruppen haben sich sogar noch die Mühe gemacht, eine Imagebroschüre zu erstellen!

Effektiv hatten wir allerdings nur Donnerstags, Freitags, Montags und Dienstags Zeit. Denn am Mittwoch musste die Agentur schon stehen, damit man das Briefing des Kundenauftrages entgegennehmen und bearbeiten konnten. Dieser Auftrag bestand dann darin, für eine fiktive Tanzschule einen Namen und ein Logo zu erstellen und darüber hinaus eine Werbekampagne zur Eröffnung dieser Tanzschule zu gestalten und zu kalkulieren. Und das auch nur in effektiv 4 Tagen! Doch alles Jammern half nichts, man musste sich schnell innerhalb der Gruppe einteilen, am ersten Tag schon Namen und Logo der Tanzschule einigermaßen fertighaben, damit man sich dann der Kalkulation widmen konnte. Diese war dann nochmal etwas problematisch, da die eine Hälfte der “Kalkulationsgruppe” nicht mehr auftauchte. Und auch Streitereien waren nicht ausgeschlossen, doch das ging jeder Gruppe so. Am Ende hat doch noch alles geklappt, doch ich glaube ich war noch nie in meinem Leben so lange im Büro. Teilweise hin ich nach der Arbeit noch bis 11 vorm iMac um noch dies und jenes fertigzustellen. Aus irgendeinem Grund hatte mich der Lehrer nämlich auch noch zur Gruppenleiterin erklärt (die Gruppen wurden von ihm zusammengestellt) und ein gewisses Veranwortungsgefühl meinerseits lässt sich nicht leugnen.

Die Präsentation verlief relativ gut und auch wenn unsere Gruppe nicht zu den zwei “Siegern” gehörte muss ich doch sagen, das es irgendwo irgendwie Spaß gemacht hat. Habe ich während des Projektes noch scheckliche Panik- und manchmal auch Heulattacken bekommen kann ich jetzt mit einem wirklich zufriedenen Gefühl sagen, das wir als Gruppe gut funktioniert haben.
Wenn man sich während des Projektes in der Klasse umschaute, sah man überwiegend gestresste, genervte und müde Gesichter. Die Gruppe stritten sich teilweise fürchterlich und das war meiner Meinung nach am “Schlimmsten” an dem ganzen Projekt. Das in Gruppe öfters mal etwas lauter diskutiert ist, denke ich, klar. Doch teilweise wurde sich richtig gestritten und Köpfe eingeschlagen und man dachte: So, das wars jetzt. Ich hab keinen Bock mehr, ihr könnt mich mal. Doch auch bei den schlimmsten Streitereien hat es am Ende doch irgendwie geklappt und ich finde wir alle können wirklich stolz auf uns sein, das wir dieses Projekt mehr oder weniger gut geschafft haben!

Die beiden Bilder in diesem Eintrag zeigen teilweise die Geschäftsausstattung, die während des Projektes entstanden sind. Copyright liegt bei mir, bzw. bei meiner Gruppe!